Auch an diesem Tag stehen wieder 5 Bergwertungen auf dem Programm. Die grösste Schwierigkeit ist der Puerto de Alisas (Kategorie 1), der rund 50 km vor dem Ziel zu befahren ist. Danach folgen noch zwei kleinere Anstiege. Die letzten 20 Rennkilometer sind flach.
Das Renngeschehen auf diesem Teilabschnitt wird von einer zunächst 17 Fahrer grossen Ausreissergruppe dominiert. Neben Profis, die einfach nur den Etappensieg als Ziel haben, verfolgen einige auch ganz andere Interessen. Auch wenn die Fluchtgruppe bald einen sehr grossen Vorsprung auf das Hauptfeld herausfährt (rund 12 Minuten) und schon bald klar ist, dass sie durchkommen wird, ist das Rennen nie langweilig.
Mit dabei ist Joaquin Rodriguez (Team Katusha). Er will sich sein am Vortag an Bauke Mollema (Team Rabobank) verlorenes Grünes Trikot zurück holen. Dazu leistet er viel Führungsarbeit und treibt seine Kollegen immer wieder lautstark zur Mitarbeit an.
Joaquin Rodriguez gewinnt beide Zwischenwertungen und wird 8. der Etappe. Damit übernimmt er wieder die Führung in der Punktwertung.
Robert Kiserlovski (Team Astana) will sich in der Gesamtwertung verbessern. Die Gruppe kommt mit einem Vorsprung von 7'42'' ins Ziel und er kann somit Platz 16 erreichen.
Matteo Montaguti (Team AG2R La Mondiale) beabsichtigt das Bergtrikot von David Moncoutie (Team Cofidis) anzugreifen. Dessen Mannschaftskollege Nico Sijmens möchte genau diesen Angriff kontern, indem er selbst die Bergpunkte abgreift. Viermal sprinten beiden gegeneinander um die Punkte, wobei Nico Sijmens jedesmal der Schnellere ist.
Am interessantesten ist aber der Kampf um den Etappensieg. 15 km vor dem Ziel greift der Portugiese Sergio Paulinho (Team RadioShack) an. Er kann recht schnell rund 45 Sekunden Vorsprung herausfahren. Die Interessen der Verfolger sind zwar unterschiedlich, aber irgendwie raufen sie sich doch zusammen und können 2,5 km vor dem Ziel Sergio Paulinho einholen.
Sofort greift Kristof Vandevalle (Team Quick Step) an. Er scheint die meisten Kräfte zu haben und reisst eine grosse Lücke. Sein Pech: Francesco Gavazzi (Team Lampre-ISD) passt auf und erreicht sein Hinterrad. Selbst übernimmt der Italiener keinen Meter Führungsarbeit, sprintet dann aber auf der Zielgeraden locker an Kristof Vandevalle vorbei und gewinnt die Etappe.
Juan Jose Cobo (Team Geox-TMC) verteidigt genauso das Rotes Trikot und das Weisses Trikot wie David Moncoutie das Bergtrikot.
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Die 66. Vuelta a Espana 2011: Vorbericht Etappen: 1. Benidorm - Benidorm 2. La Nucia - Playas de Orihuela 3. Petrel - Totana 4. Baza - Sierra Nevada 5. Sierra Nevada - Valdepenas de Jaen 6. Ubeda - Cordoba 7. Almaden - Talavera 8. Talavera - San Lorenzo de El Escorial 9. Villacastin - La Covatilla 10. Salamanca - Salamanca 11. Verin - Estacion de Montana Manzaneda 12. Ponteareas - Pontevedra 13. Sarria - Ponferrada 14. Astorga - La Farrapona 15. Aviles - Alto de Angliru 16. Villa Romana La Olmeda - Haro 17. Faustino V - Pena Cabarga 18. Solares - Noja 19. Noja - Bilbao 20. Bilbao - Vitoria 21. Jarama - Madrid Etappenwertung Übersicht Endergebnis |
Alexandre Geniz belegt den dritten Platz.