
Bevor ein Profiradrennen losgeht, müssen die einzelnen Teilnehmer zur Einschreibkontrolle. Dabei setzen die Fahrer ihre Unterschrift in eine vorgefertigte, mit ihrer Startnummer versehenen Tabelle.
Bei Etappenrennen findet das Einschreiben, wie die Einschreib- oder Unterschriftskontrolle auch oft kurz genannt wird, an jedem einzelnen Renntag erneut statt.
Durch die Unterschrift bekundet der Rennfahrer, dass er am Rennen teilnehmen wird. Weiterhin bestätigt er, die Rennregeln zu akzeptieren und versichert, sich an das Reglement zu halten.
Meist wird von der Organisation die Einschreibkontrolle auch genutzt, die Startnummern zu kontrollieren. Die Nummer muss natürlich zum richtigen Fahrer gehören und sollte regelkonform angebracht sein.
Vom Veranstalter wird ein Zeitrahmen - etwa zwischen 60 und 15 Minuten vor dem Start - festgelegt, innerhalb dessen sich die Fahrer einschreiben sollten. Diese betreten dann, je nach Veranstaltung, einzeln oder im Team, eine Showbühne. Sie leisten ihre Unterschrift und werden dann meist dem Publikum und der Presse noch einmal kurz vorgestellt, teilweise zudem interviewt.
Die Einschreibkontrolle dient bei Profiradrennen also auch der Präsentation und wird häufig von sehr vielen Zuschauern besucht.

Leider kommt es hin und wieder vor, dass einzelne Fahrer oder ganze Teams nicht zum Einschreiben erscheinen. Dies führt nicht zum Ausschluss vom Rennen, sondern nur zu einer geringen Geldstrafe.
Wer allerdings ohne triftige Gründe nicht zur Einschreibkontrolle erscheint, macht sich zumindest beim Veranstalter und beim Publikum reichlich unbeliebt.
Ein Rennfahrer trägt sich ein
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Die meisten Unterschriften sind geleistet